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Duschhandtuch handgewoben

Ich war gestern in der landwirtschaftlichen Lehranstalt in Imst, weil ich meine Freundin begleitet habe, die sich dort einen Fleckerlteppich gemacht hat.

Um die Wartezeit zu überbrücken, habe ich auf einer bestehenden Kette dieses Handtuch in Waffel- / Leinwandbindung aus Baumwolle gewoben 70×140 cm. Nach dem Waschen und Trocknen im Wäschetrockner ist es angenehm flauschig geworden. Ich habe eine große Freude damit.

Außerdem habe ich mit Schnellschuss gewoben und ich denke, ich werde mir doch für meinen neuen Webstuhl einen Schnellschuss zulegen – obwohl ich bisher eher nicht daran gedacht habe. Für ausgewählte Projekte ist das sicher eine feine Sache.

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Lettland Handschuhe

Bis auf den Daumen ist der erste Handschuh fertig. Ich glaube, ich werde die Daumen bei beiden Handschuhen erst am Ende stricken. Schön ist er schon, finde ich.

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Nun geht’s an’s Kardieren der Wolle – zumindest für die eine Hälfte.

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Ein paarmal durch die Kardiermaschine geschickt – danach sieht die Wolle so aus:

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Schlussendlich hab ich einen Kammzug zum Spinnen:

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Die andere Hälfte der Wolle bearbeite ich mit den Wollkämmen:

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Nachdem ich sie schön gleichmäßig gekämmt habe, ziehe ich die Wolle vorsichtig durch einen Karton mit einem Loch („diz“),

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dann habe ich einen „Kamm-Zug“,

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den ich anschließend zu einem „Vogelnest“ – fertig zum Spinnen – aufwickle:

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Hier liegen sie nun – meine beiden Varianten. In Folge 4 werden sie dann versponnen. Ich bin gespannt, welcher Bearbeitungsweise ich den Vorzug geben werde.

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Es hat wirklich lange gedauert, aber jetzt sind endlich alle 22 Stück fertig für die Geschenksschublade. Einige wenige werde ich doch selbst behalten.

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Lettische Handschuhe

Nie, nie, nie, nie, nie mehr wieder stricke ich solche Handschuhe. Das macht einfach keine Freude.

Aber weil ich halt so eine bin, die das fertigmacht, was sie angefangen hat, werden sie wohl irgendwann einmal fertig werden.

Hoffentlich erinnere ich mich IMMER an diesen Eintrag! Ich stricke nie mehr wieder Handschuhe mit Nadeln 1,5 mm. Nie mehr wieder!!!!

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Kinderpulli

Für meinen jüngsten Enkel habe ich einen schnellen Kinderpulli mit Sockenwolle, Nadeln Nr. 4 gestrickt.
Grundlage war diese Anleitung (für 2 Jahre).

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Geschirrtücher handgewoben

Nun sind sie endgültig fertig.
Ich habe die ersten elf Geschirrtücher noch einmal gewaschen, tropfnass aufgehängt und dann gebügelt.

Ich hab sie mit der Rückseite nach außen zusammengelegt, weil mir der Saum so gut gefällt (den habe ich in Baumwolle gewoben).

Insgesamt bin ich nun doch recht zufrieden mit den Geschirrtüchern, auch wenn man die Falten vom Anfang immer noch sieht.

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Gestrickte Kinderjacke

Hier gibt’s die Details.

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Als nächsten Schritt habe ich die Verunreinigungen aus der Wolle gezupft (sieht doch schon viel besser aus!)

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und sie in einen Wäschesack gegeben. Es waren 250 g.

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Der Sack kam dann mit wenig Wollwaschmittel in die Waschmaschine.

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Vielleicht sollte ich jetzt nicht gleich etwas Weißes waschen, denn der Wäschesack sieht jetzt so aus:

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Anschließend habe ich die Wolle auf einem Wäscheständer zum endgültigen Trocknen ausgebreitet – nach dem Schleudern in der Maschine war sie nur mehr leicht feucht.

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Jetzt liegt sie da und duftet und wartet auf die weitere Verarbeitung.

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Ich denke, ich werde versuchen, einen Teil zu kardieren und einen zweiten Teil zu kämmen. Dann sehe ich ja, was sich besser verspinnen lässt. Ich möchte sie unbedingt verspinnen (nicht filzen).

Folge 1

einer voraussichtlich längeren Geschichte.

Begonnen hat alles damit, dass mir meine Freundin ein Foto von ihrem Spaziergang geschickt hat.

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Ich habe das Schaf gesehen und wollte die Wolle haben – sozusagen Liebe auf den ersten Blick.

Meine Freundin hat mir den Kontakt zum Besitzer des Schafs – es ist ein junges Tiroler Steinschaf – vermittelt. Das Schaf ist inzwischen geschoren, der Bauer hat mir die Wolle geschenkt.

Da liegt sie nun (ein Teil davon) und sollte verarbeitet werden. Ich habe noch keine Vorstellung, was am Ende draus werden soll – filzen, spinnen, stricken, weben? Das wird sich im Lauf der Verarbeitung zeigen – hoffe ich zumindest. Ich werde jedenfalls die einzelnen Schritte hier dokumentieren.

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