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Der Sauerteig am 3. Tag:

Es haben sich mehr Bläschen gebildet und er riecht etwas säuerlicher als gestern. 

Heute gibt es einen Marillenkuchen, hier das ganz einfache Rezept, nach dem ich ihn immer backe:

80g Butter, 180g Zucker, 5 Eier, 180g Mehl, 8g Backpulver bei 180 Grad Heißluft eine halbe Stunde backen. 

Sauerteig ansetzen

Ich habe beschlossen, einen Sauerteig zu züchten. Ich backe hin und wieder ein Brot, habe dann aber oft gerade keine Hefe vorrätig. Es wäre doch praktisch, das ganze Jahr über Sauerteig im Kühlschrank zu haben, mit dem man dann backen kann – wenn er immer gut gepflegt wird. 

Ich hoffe, dass mein Experiment gelingt – hier könnt Ihr es mitverfolgen. 

1. Tag: Gestern in der Früh habe ich 50 g Roggenmehl (1150) mit 50g (es war etwas mehr) Wasser vermischt und in den wärmsten Raum des Hauses gestellt (derzeit 26 Grad). Nach 12 Stunden habe ich den Teig aufgeschlagen. Diese Prozedur werde ich die nächsten 6 Tage wiederholen, nach einer Woche sollte ich backfertigen Sauerteig haben. 100 g davon werde ich als sogenanntes „Anstellgut“ im Kühlschrank aufbewahren. Dieses Anstellgut sollte wöchentlich mit Wasser und Mehl gefüttert werden. 

2. Tag: So sieht das Gemisch von gestern aus. Es haben sich ein paar Bläschen gebildet. Es riecht leicht säuerlich, nicht sonderlich unangenehm. 

Ich gebe 50g Roggenmehl und 50g Wasser dazu und stelle das Gemisch wieder in den warmen Raum. 

Heute abends werde ich wieder Luft in den Teig schlagen und ihn dann bis zum Morgen ruhen lassen. 

Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt und ob das Vorhaben gelingt. 

Für das Brot, das ich heute gebacken habe, habe ich Hefe verwendet – allerdings nur 3g für 600g Mehl. 

ist in Arbeit. 

Tutorial Kinderkleid

Aus der Ottobre 4/2013 habe ich heute ein Wickelkleid genäht. Vielleicht gibt es Personen, die gerne mitschauen möchten, wie es genäht wird. 


Nach dem Zuschneiden aller Stoffteile habe ich die Schulternähte geschlossen und danach den Taschenausschnitt im Rock, die Halsausschnitt- und Ärmelkanten mit Bündchenware eingefasst. Ich habe 3,5 cm vom Bündchenstoff längs in die Hälfte gefaltet, auf die rechte Seite des Kleiderstoffs gelegt und mit der Overlock angenäht. 

Das sieht dann bei der Tasche zB so aus:

Anschließend habe ich alle diese Bündchen noch mit der Coverlock festgesteppt. 

Dann habe ich den Taschenbeutel in einer anderen Stofffarbe rechts auf links hinter den Taschenausschnitt geheftet und von vorne mit der Coverlock festgesteppt. 

Im nächsten Schritt habe ich den Stoffstreifen in pink zwischen Oberteil und Rock genäht. 

Nun habe ich die Ärmel eingenäht. 

Zum Schluss habe ich in einem Zug Ärmel- und Seitennähte geschlossen und den Saum genäht. 
Fertig ist das schöne Stück, aber leider viel zu weit. Das Enkelkind ist sehr schlank und groß – also hätte es von der Länge her gepasst, nicht aber von der Weite. Für sehr schlanke Kinder empfehle ich, eine kleinere Größe zu wählen und die Längen anzupassen. 

Ich habe beschlossen, einen Teppich für die Diele zu weben (ca. 110 x 160 cm). Ich habe ein kleines Musterbeispiel gewoben und bin recht zufrieden damit. 

Ein Drittel

der Restedecke ist fertig. 

Ich habe eine Zündholzschachtel auf ein Quadrat gelegt, damit man sich deren Größe besser vorstellen kann. 

Die Romney Wolle

ist verzwirnt. Zumindest die ersten 100 g mit einer Lauflänge von 256 m (auf 100 g). Ich hab’s dreifach gezwirnt (navajo). 

Ich bin schon gespannt, was ich daraus stricken werde. Ich werde insgesamt auf ca. 500 m Wolle kommen und habe noch keine Ahnung, wofür ich es verwenden werde. 

Romney ist fast ein bisschen wie Tiroler Bergschaf – nicht wirklich weich, eher recht robust. Trotzdem schön. Vielleicht Handschuhe? Mit Mütze? 

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