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Gestern abends habe ich mit den Vorbereitungen zum Knospenbrot aus dem Brotbackbuch Nr.1 von Lutz Geißler begonnen. 

Dazu musste ich Roggensauerteig, Weizensauerteig und einen Vorteig mit einem wirklich ganz kleinen Bröselchen Hefe ansetzen. Diese drei Teige brauchen dann 20 Stunden Gare. Das heißt, ich kann heute abends mit den tatsächlichen Backvorbereitungen beginnen und das Brot auch noch backen. 

Der Weizensauerteig war sehr dick und zäh nach dem Anrühren, weil im Rezept verhältnismäßig wenig Wasser angegeben war. 

Wenn es fertig ist, sollte das Brot wie eine Knospe ausschauen. Man darf gespannt sein! Hier jedenfalls die drei Vorteige nach dem Anrühren (links oben der Teig mit dem Hefebrösel, rechts oben der Roggensauerteig, unten der Weizensauerteig). Ich zeig sie Euch dann wieder nach den 20 Stunden. 

Außerdem hat sich meine Tochter eine Jacke gewünscht – leider in schwarz. Ich mag nicht gern in schwarz stricken, weil ich das Gestrickte so schlecht sehen kann. Aber natürlich bekommt sie die Jacke in schwarz. 

Es ist dieses Modell – die Huldan Takki (Ravelry Link). Ich stricke mit Nadeln Nr. 3,5 mit Baby Merino (100% Merino) von Drops. Auch hier darf man gespannt sein. 

Heute angekommen – 70/30 Merino/Seide (3 monatiges Faserabo):

und die neuesten Socken:

Socken und Sauerteigbrot

Die Socken sind wieder Größe 46

und das Sauerteigbrot ist diesmal sehr gut gelungen. Morgen zum Frühstück wird es angeschnitten. 

Natürlich mit Sauerteig!

Socken Größe 46

habe ich angefangen. 

Am 6. Tag hatte ich ja die Befürchtung, dass mein Sauerteig seine Tätigkeit eingestellt hätte, weshalb er dann eine extra Portion Futter bekommen hat. 

Dann haben sich die Ereignisse überstürzt! Innerhalb von wenigen Stunden ist er wunderbar aufgegangen, ich war völlig überrascht. Somit habe ich jetzt einen aktiven Sauerteig. 

Ich habe dann gleich noch ein Brot mit einem Teil des Sauerteigs gebacken (ohne Hefe), das oberköstlich schmeckt. Den Profis wird’s weniger gefallen, aber ich bin glücklich und zufrieden damit. 

Den Rest des Sauerteigs habe ich einerseits in ein Glas gefüllt, das im Kühlschrank aufbewahrt und wöchentlich gefüttert wird. Eine weitere Portion des Roggensauers habe ich mit Weizenmehl und Wasser versetzt, um ihn auf einen Weizensauer umzuzüchten. 

Außerdem habe ich mir 200 g Sockenwolle gefacht mit Farbverlauf gekauft (LL 400 m / 100g). Mir gefallen die Farben sehr gut. Zum Stricken wird sie weniger angenehm sein, weil man sicherlich sehr gut aufpassen muss, dass man die Stricknadelspitze nicht zwischen die Fäden bekommt. Ich möchte keine Socken, sondern irgend ein hübsches Tuch daraus stricken. 

Der Sauerteig scheint seine Tätigkeit eingestellt zu haben?!?!? Vielleicht will er mehr Futter? Ich habe ihn heute jedenfalls mit 300 g Mehl und 300 g Wasser gefüttert. Wir werden sehen, was passiert. 


Ich habe meine Webtätigkeit jedenfalls nicht eingestellt!

Sauerteig am 5. Tag: 

Keine wesentlichen Veränderungen zum Vortag. 

Bei der Kette dagegen schon – auf diesem Webstuhl ist das die erste Kette, die ich fast über die gesamte Webstuhlbreite (bis auf 5 cm) gebäumt habe, nämlich 120 cm. 

Einen schönen Spaziergang gab’s gestern abends auch noch. 

Mein Sauerteig am 4. Tag:

Ich finde, man sieht gute Fortschritte und ich bin sehr zuversichtlich, dass das Projekt Erfolg haben wird. Der Teig riecht angenehm säuerlich und es schaut so aus, als ob die passenden Bakterien gut arbeiten würden. 

Ich arbeite auch – und zwar an der Teppichkette. Noch gibt’s nicht viel zu sehen:

Der Sauerteig am 3. Tag:

Es haben sich mehr Bläschen gebildet und er riecht etwas säuerlicher als gestern. 

Heute gibt es einen Marillenkuchen, hier das ganz einfache Rezept, nach dem ich ihn immer backe:

80g Butter, 180g Zucker, 5 Eier, 180g Mehl, 8g Backpulver bei 180 Grad Heißluft eine halbe Stunde backen.