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Spinn-Experiment

Ich habe beschlossen, etwas auszuprobieren. 

Ich möchte auf der Handspindel haltbares Garn für Socken produzieren. Aus einem Batt (95% südamerikan. Merino, Merino d’Arles und 5% Sojaseide) spinne ich in S Richtung (Uhrzeigersinn) einen sehr dünnen Faden. 

Diesen Faden wickle ich dann von Hand auf einen Stab.  

 Dann streife ich den gewickelten Knäuel vom Stab ab und habe somit sowohl den Anfangsfaden von innen als auch den von außen.  

 Nun zwirne ich diese beiden Fäden auf der Handspindel mit doppelt so viel Drall als normalerweise in Z Richtung (Gegenuhrzeigersinn) zusammen. Diesen 2fach Zwirn wickle ich nun wieder auf meinen Stab.  

 Jetzt wird der 2fach Zwirn, nachdem ich ihn vom Stab genommen habe, auf der Handspindel in S Richtung zu einem 4fach Zwirn gedreht.  

 Fertig ist der Strang. 

Und weil ich neugierig war, habe ich auch schon gleich angestrickt! 

 Den schmalen Teil zu Beginn habe ich mit 1,5 mm Nadeln gestrickt, das wird fast ein bisschen fest. Ich wollte dann mit 2 mm Nadeln stricken und habe festgestellt, dass ich in dieser Größe leider kein Nadelspiel habe. Also habe ich 2,25 mm probiert, das ist fast ein bisschen zu locker.

Ich habe jetzt 2 mm Nadeln bestellt, mit denen werde ich die Socken stricken. Ich bin gespannt aufs Ergebnis. Vorher muss ich allerdings noch sehr lang spinnen. Aber es macht mir echt viel Freude!

Galiano Vest

Das „neue Projekt“ ist nun fertig, es ist eine ärmellose Weste für meine Freundin. 

Anleitung: Ravelry

Garn: Drops Alpaka (100% Alpaka)

Nadeln: 3 mm 

 

Neues Projekt gestartet

  

Länge: 2,10 m

Breite: 32 cm 

   

Die Bubbles sind fertig

Jetzt sind sie gerade in der Waschmaschine. Ich bin dann einmal gespannt aufs Spannen.  

 

Camino bubbles

Ich habe ein neues Projekt gestartet. Einen Schal. Die Camino bubbles

Viele Strickerinnen haben ja viele Projekte gleichzeitig in Arbeit. Das kann ich nicht. Ich stricke immer ein Projekt fertig, dann kommt das nächste. Stimmt nicht ganz – wenn ich mir noch kein nächstes  Projekt überlegt habe, kommt zuerst das große Tief. Dann erst das nächste Projekt. 

Vielleicht sollte ich auch einmal damit beginnen, mehrere Stücke gleichzeitig zu stricken. Damit könnte man das Stricktief vielleicht umgehen. Allerdings müsste ich dafür erst einmal verschiedene Projekttaschen in verschiedenen Größen nähen, damit ich meine ganzen angefangenen Stricksachen verstauen könnte. 
Es hätte vielleicht Vorteile, an verschiedenen Sachen gleichzeitig zu stricken. Es gäbe dann jederzeit ein einfaches Gestricksel, bei dem man nicht nachdenken müsste. Sucht man nach einer Herausforderung, könnte man das ganz komplizierte Lace-Muster herausholen. Wenn es heiß ist, wählt man die Strickerei mit der Baumwolle; wenn man bei Sonnenlicht im Freien sitzt, kann man sich an’s Schwarze wagen. An der großen Wolldecke kann man an kalten Abenden stricken – vor allem, wenn sie schon so groß ist, dass man sich während des Strickens damit zudecken kann. 

Ich frage mich nur, ob ich das komplizierte Lace-Muster nach ein paar Wochen immer noch auswendig kann, ob ich beim 2. Ärmel immer noch weiß, wie ich beim 1. abgenommen habe, ob ich den dünnen Baumwollpulli erst im Winter fertig haben möchte…..

Vielleicht bleibe ich doch bei meinem einen Projekt, – ich weiß es noch nicht. 

Den Schal – er wird ein Geschenk sein – stricke ich mit Nadeln 3,5 mm mit Wolle (100% Merino) von Lang (mille colori baby). Nach dem Stricken wird er gespannt, sodass sich die „bubbles“ glatt legen. Ich bin auch schon gespannt – nämlich auf’s Ergebnis.  

 

Die Wolle hat gereicht!

Mit Nadeln 3,5 mm habe ich die Männerweste aus der handgesponnenen BFL-/Lamawolle nun OHNE ANLEITUNG fertig gestrickt. Sie passt gut und ist ein bisschen kratzig – das macht aber nichts. 

Die Blende rund um den Ausschnitt habe ich an den Vorderteilen mittels verkürzter Reihen verbreitert, das ist ganz hübsch geworden. 

Weniger hübsch ist der Zopf, den ich zu weit seitlich begonnen habe – er wäre genau in den Armausschnitt übergegangen, hätte ich ihn nicht ganz einfach ein Stückchen versetzt. Somit passt das jetzt auch – abgesehen davon, dass er sich hin und wieder in der Richtung geirrt hat. 

Alles in allem: Die Weste gefällt mir.  

 

Heute statt Handarbeit 

Bootsfahrt mit den Enkelkindern.  

 

Männerweste

Aus diesem BFL Kammzug 

 habe ich unter Zugabe von Lamawolle dieses Garn gesponnen.  

 Jetzt stricke ich eine Weste (ohne Anleitung – haha) draus. Ich hoffe, das Garn reicht.  

 

Dank einer hartnäckigen Kommentatorin 😉 habe ich die zu langen Ärmel des Herrenpullis nun doch abgeschnitten und in gekürzter Version neu gestrickt. Es war ein bisschen unangenehm, sie aufzutrennen, weil sie von unten nach oben gestrickt sind. Aber letztlich bin ich ganz zufrieden damit und freue mich, dass der Pulli nun gut passt.