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Heute in Wien

Mäntelchen Konstruktion

Langsam, aber stetig wächst mein Mäntelchen. Inzwischen brauche ich (als sehr schnelle Strickerin) für eine einzige Reihe länger als eine halbe Stunde – es sind aber auch mittlerweile schon 1350 Maschen. 

Ich habe das Mäntelchen aus Teilen, die ich schon einmal als eigene Projekte gestrickt habe, wie folgt konstruiert: 

Das Oberteil ist der Featherweight Cardigan, das Unterteil ist das Seashell Tuch, das heißt, es sind eigentlich drei Seashelltücher nebeneinander. 

Den Besatz werde ich dann einfach mit verkürzten Reihen anstricken – so lang, bis ich das Gefühl habe, es passt. 

Brot habe ich auch gebacken – mit einem Rezept für die Verwendung von übriggebliebenem Sauerteig:

Börek oder Burek

Dieses Gericht habe ich gestern ausprobiert. Ich habe die Teigblätter selbst gemacht und habe sie mit Schafskäse und Spinat gefüllt und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreut. Das Ergebnis war – wie soll ich sagen – mäßig. 

Ich glaube, man könnte es besser machen. Ich werde es bestimmt nochmals probieren und versuchen, Einiges zu ändern. 

Socken 18 + 19/2017

Diese Socken sind Enkelkindersocken aus Wollresten in Größe 31 und 33. 

Der Kuchen hat uns richtig gut geschmeckt. 

Das Rezept habe ich hier gefunden. 

Grundschnitt zeichnen

Vergangenes Wochenende habe ich den Kurs „Erste Schritte für Schnitte – Die Bluse“ – geleitet von Theresa Prammer – in Haslach an der Mühl besucht. 

Ich war (und bin) sehr begeistert von diesem Kurs. Theresa ist äußerst kompetent und auch sehr geduldig – somit besitze ich jetzt einen Grundschnitt in meinen Maßen und weiß auch, wie ich ihn abwandeln kann. Gezeichnet haben wir nach dem System Müller-München. 


Was mich zusätzlich noch sehr begeistert hat, war das Skriptum, das wir von Theresa bekommen haben. Unglaubliche 85 Seiten HANDGESCHRIEBEN – einfach unfasslich!!!! Es ist soooooo wunderschön! Ich zeige Euch hier das Titelblatt und das letzte Blatt:

Daheim angekommen habe ich jede Seite einzeln in eine Klarsichtfolie gesteckt und in eine Mappe gegeben. Ich hab so eine Freude mit diesem Werk von Theresa Prammer (sie hat zuerst Theaterwissenschaft studiert und dann noch eine Ausbildung zur Schneidermeisterin gemacht). 

Ich habe sie soeben vom Webstuhl abgenommen und „portioniert“. Im nächsten Schritt werde ich mit dem Bandwebgerät die Aufhänger weben, dann werden die Handtücher noch abgenäht, eingeweicht, gewaschen, getrocknet und gebügelt. 

Hier eine kleine Vorschau:

Garter ear flap hat

Diese Mütze habe ich für einen 3-jährigen Buben gestrickt – mit Drops Lima und Nadeln 4,5 mm. 

Wann ist ein Stück Tuch ein Geschirrtuch und wann ein Handtuch? 

Bis zu einem gewissen Grad ist es sicherlich die Größe, denn ein Badetuch wird eher kein Geschirrtuch sein. Aber es gibt auch kleine Handtücher. Was unterscheidet die dann vom Geschirrtuch, wenn ich mit Leinen oder Baumwolle webe? Saugfähig sollten sie beide sein. Ich weiß es nicht. 

Was ich allerdings sicher weiß, ist, dass die Kette, auf der ich diese Tücher webe, langsam zu Ende geht. 

Beim Mäntelchen habe ich inzwischen fast 200 Gramm verstrickt, weshalb ich heute den dritten Strang zu einem Knäuel gewickelt habe. Es ist gar nicht so einfach, diese 800m schön zu wickeln. Deshalb freue ich mich, dass es diesmal sehr gut gelungen ist. 

Mäntelchen Fortschritt

Hier ein Foto speziell für die Gärtnerin, damit sie endlich mehr als nur einen Lappen erkennt! 😉