Ich hab mir in Irland irische Wolle von Studio Donegal gekauft und damit einen klassischen Raglanpulli nach dieser Anleitung gestrickt.
Ich hatte noch einen Strang Wolle übrig, die ich mit Cochenille gefärbt habe. Da habe ich ganz schnell ein Kindle-Täschchen damit gehäkelt.
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Mit der zweiten Hälfte der Stränge habe ich jetzt noch einen zweites Tuch gestrickt. Es ist leicht wie eine Feder – 80 Gramm – und kuschelig weich.
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Diesen hübschen Schal von Veera Välimäki wollte ich schon längst einmal stricken!
Ich hatte 4 Stränge Malabrigo Silkpaka (70% Alpaka, 30 % Seide, Lauflänge 384m / 50g) in meinem Woll-Lager, die ich für dieses Projekt als geeignet angesehen habe.
Ich habe mit Nadelstärke 3,5 mm gestrickt, da ich wollte, dass der Schal ganz locker und luftig wird.
Der fertige Schal wiegt 92g, also bin ich bereits dabei, einen zweiten zu stricken.
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Es hat funktioniert!
Der Pulli hat die Farbschattierungen, die mir gefallen, er ist auch kaum geschrumpft – Projekt erfolgreich beendet.
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Ich habe beschlossen, meinen Pulli (100% Wolle) mit Ashford Farben zu färben. Das heißt, ich muss ihn nicht vorher beizen. Von den Farben her verwende ich blau und grün, als Ergebnis hätte ich gerne einen türkis melierten Pulli – also habe ich von jedem Farbpulver die Hälfte genommen.
Zu Beginn habe ich den Pulli in handwarmem Wasser eingeweicht – mit einem kleinen Spritzer Geschirrspülmittel. Dann kommt der nasse Pulli in einen großen Einkochtopf mit genügend handwarmem Wasser mit einem Schuss Essigessenz. Die Ashford Farben rühre ich nach Anleitung an und gieße sie dazu – auf einer Seite blau, auf der anderen Seite grün. Ich rühre gar nicht um, sondern bringe das Wasser zum Kochen – für ca. eine halbe Stunde. Nach ca. 15 Minuten bewege ich den Pulli sehr langsam und vorsichtig im Wasser, damit die Farbe auch wirklich überall drankommt. Gegen Ende der Kochzeit sollte das Wasser ganz klar sein (wenn nicht, hat man zu viel vom Farbpulver verwendet).
Danach lasse ich den Pulli im Wasser liegend auskühlen bis das Wasser kalt ist und gebe ihn im Wollwaschprogramm mit Wollwaschmittel in die Waschmaschine. Da wird er nochmals durchgespült und geschleudert, danach zum Trocknen aufgelegt. Und dann hoffe ich, dass mir der Pulli immer noch passt. Wenn nicht, wird er vorne aufgeschnitten – dann bekommt eine meiner Enkelinnen einen Walkjanker.
Um zu verhindern, dass Wolle filzt, müssen vor allem 2 Dinge beachtet werden:
Man darf die Wolle keinem Temperaturschock aussetzen – weder kalt noch warm.
Man darf die Wolle im Wasserbad kaum bewegen.
Wenn man das beachtet, sollte eigentlich nichts passieren.
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soll’s sein.
Allerdings sofort.
Was ist an Wolle da?
Nichts Geeignetes.
Doch, nach längerer Suche fällt mir ein, dass ich vor einiger Zeit naturfarbene Wolle zum Färben bestellt habe. Genau, die verwende ich. Ich färbe dann einfach den fertigen Pulli.

Ich hab mir bei ravelry eine Anleitung für einen Raglan von oben gesucht und bin fündig geworden.

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