Aus einem sehr alten zerschlissenen weißen Leintuch aus Reinleinen habe ich sechs Tischsets geschnitten, habe diese Teile mit Indigo gefärbt, sehr unregelmäßig abgenäht und schließlich nach japanischer Sashiko Art bestickt – alles ohne zu messen, einfach so, wie es mir gerade eingefallen ist.
Letzten Winter habe ich der Schwester meiner Freundin versprochen, zwei weiße Blusen blau zu färben. Das schöne Wetter mit den warmen Temperaturen war heute ideal dazu geeignet, um eine Indigoküpe anzurühren.
Meine Freundin hatte den Fotoapparat dabei, weshalb der ganze Färbevorgang gut dokumentiert ist. Danke, Idif!
Hier die zu färbenden Blusen:

Nun ist die Küpe schön grün mit einer kupferfarbenen Oberfläche. Ein Probestück wird erst grün, dann an der Luft blau.

Die erste Bluse kommt aus der Küpe und färbt sich bereits langsam blau.

Auch die zweite Bluse wird aus der Küpe gehoben:

Schließlich liegen beide Blusen, schön verblaut, auf dem Wäscheständer zum Trocknen.

Inzwischen warten sie – von Idif schön gebügelt – auf die hoffentlich zufriedene Empfängerin.
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Garn: Lace-Ball von Schoppel Wolle, 75% Wolle, 25% Polyamid (leider!)
Lauflänge: 799m / 100g
Nadeln: 3 mm
Design: Martina Behm
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brauche ich etwas zum Stricken, das wenig wiegt, die Lauflänge des Fadens sollte aber doch recht lang sein. Was gibt es da Besseres als ein Lace Projekt? Genauere Infos folgen nach Fertigstellung.
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Letzte Woche war ich in der landwirtschaftlichen Lehranstalt in Imst und habe dort einen Bindungslehrekurs besucht. Aufbauend auf die letzten Kurse, die ich besucht habe, ging’s diesmal um mehrsystemige Gewebe:
Lancierte Gewebe, Cordbindungen, Piqué Gewebe, Schuss- Kompositbindungen, Doublebindungen, Hohl- und Doppelgewebe.
Es ist gar nicht so einfach, diese Gewebearten auch von der Theorie her zu verstehen und zu lernen, sie auch graphisch darzustellen. Nachdem wir uns das Theoretische erarbeitet hatten, ging’s ans Musterweben.
Im Lauf der Woche haben sich bei mir im Kopf Ideen zu dem einen oder anderen dieser Gewebe festgesetzt, die ich gerne in die Praxis umsetzen möchte. Ich denke da an eine Wolldecke in Schussdouble Bindung mit zwei unterschiedlichen Seiten – auch farblich, dann an einen feinen Wollstoff in Piqué Bindung und an einen Teppich in Taqueté.
Hier ein paar Fotos der von mir gewobenen Muster:
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Emil – ein polnischer Künstler – hat für mich ein Webschiffchen aus Hirschhorn geschnitzt. Es ist sehr schön gearbeitet und voll funktionsfähig – man kann die Spule aus Holz sogar herausnehmen. Das Schiffchen hängt an einem Lederband – ein hübscher Halsschmuck.
Hier geht’s zu seiner Webseite.
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Vergangene Woche habe ich bei einer Freundin in Südtirol verbracht.
Ich habe den wunderschönen Ausblick genossen,

habe Gotland Vlies zu einem weichen, dicken dreifädigen Garn für eine Winterjacke versponnen,

habe das Garn gleich angestrickt, um das Strickbild zu sehen,

habe Socken für mich gestrickt,

eine 15 m lange Kette für Waffelhandtücher geschärt
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Der Pulli für meinen Mann ist fertig.
Die Anleitung ist sehr gut geschrieben, der Pulli wird von oben ohne Naht in einem Stück gestrickt. Er passt richtig gut und wiegt nur 282 g.
Die Wolle ist beim Stricken ziemlich kratzig und wird nach dem Waschen wunderbar weich.
Garn: Kauni 8/2 Effektgarn
Lauflänge: 600 m / 150 g
Nadelstärke: 3,5 mm
Anleitung: ravelry link
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Vor einiger Zeit habe ich einen für mich sehr interessanten Blog entdeckt: Hefe und mehr.
Jetzt habe ich gerade zwei Brote aus dem Backofen geholt, die einfach himmlisch schmecken! Ich habe am Mittwoch abends den Teig für den Dreikornling gemacht und heute, Samstag, die zwei Brote gebacken. Ich habe das Rezept durch Zugabe von verschiedenen Gewürzen leicht variiert. Das Brot schmeckt wirklich oberköstlich!
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