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Deckenstillstand

Weshalb?
Deshalb!

Mein Mann hat sich ein i-Pad gekauft, da hab ich ihm eine Hülle dafür gefilzt. Übrigens: Der Rand bleibt so!

Ich habe die ersten Quadrate für meine pflanzengefärbte Decke bereits gewaschen und gespannt:

Diese Quadrate warten noch auf die Wäsche. Die orangefarbenen habe ich mit Baumbart gefärbt, das Grün kommt von der roten Haselnuss.

Und jetzt versuche ich diese Wolle zu verspinnen, die mir mein Bruder gestern gegeben hat. Sein Kaninchen wechselt das Fell.

Öxabäck Webstuhl

Nun ist es soweit: Der Webstuhl ist bestellt, direkt aus Schweden. Mitte Oktober wird er bei mir einziehen. Und so sieht er aus:

Angeregt durch die Gespräche mit den Frauen in unserer Spinngruppe habe ich heute beschlossen, eine Decke aus meiner pflanzengefärbten Wolle zu stricken. Und ich werde sie sicher NICHT verschenken, sondern selbst behalten!

Mit Alaun gebeizt, habe ich Wolle – teilweise schon vorgefärbt mit anderen Pflanzen wie Erika oder Rainfarn – und Kammzüge gefärbt. Es sind Gelb-, Grün- und Brauntöne entstanden. Ich bin ganz zufrieden damit.

Die Trauben wachsen in der Eberesche, der Efeu in der Garage und am Weg zum Kompost muss man sich durch Glyzinienschoten arbeiten.

Hier nun meine Cochenillefärbungen:
Die roten Stränge (1. und 2. Zug) sind ungebeizt, die lila Stränge hab ich vorher mit Alaun gebeizt.

Ich habe die Wolle mit Alaun gebeizt, anschließend mit Rainfarn gelb gefärbt und dann mit Eisenwasser zu grün weiterentwickelt. Der jeweils hellere Strang stammt aus dem 2. Zug.

Webkurs

Letzte Woche habe ich im Rahmen der „Textilen Kultur Haslach“ einen Webkurs besucht. Ich habe vor, aus meinem selbstgesponnenen Leinen einen Stoff zu weben. Im Kurs habe ich mit einer schwarzen Baumwollkette ein Muster gewoben:

Weil ich noch etwas von der Kette übrig hatte, habe ich noch ein Muster mit Papiergarn gewoben:

und dann hab ich’s noch mit Seide versucht:

Färbevorhaben

Mit diesen Pflanzen möchte ich demnächst färben:

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